Der perfekte Verlobungsring – so sagt Sie garantiert “Ja”

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Bekanntermaßen fällt es Männern zuweilen schwer ein passendes Schmuckstück für ihre Angebetete auszusuchen. Handelt es sich um ein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk ist es nicht tragisch wenn Er mal daneben liegt. Beim Verlobungsring, den die Frau im Idealfall ihr Leben lang trägt, sollte dagegen jedes Detail stimmen. Sie soll ja schließlich begeistert sein und auf jeden Fall „Ja“ zum Antrag und zur gemeinsamen Zukunft sagen!

Die Vorbereitung

Sie wissen schon seit geraumer Zeit, dass Sie die Richtige für sie ist und wollen es endlich offiziell machen. Die Vorbereitungen für die Hochzeit werden sie gemeinsam treffen, doch damit es dazu kommen kann, müssen sie Initiative zeigen und ihrer geliebten Partnerin einen unvergesslichen Heiratsantrag machen. Der Mittelpunkt dieses Ereignisses ist natürlich die Liebe zwischen ihnen beiden, der Höhepunkt sollte aber der Verlobungsring sein. Natürlich ist es sehr schwierig bei der gebotenen Vielfalt an Ringen einen passenden auszuwählen. Aber verzagen sie nicht. In der Regel können sie sich am Stil des Schmuckes orientieren, den ihre Zukünftige bereits besitzt. Vielleicht hat sie auch ein Schmuckstück, das sie nie ablegt, wie ein Paar Ohrringe, eine Kette oder ein Armband. Sie können den Antragsring diesem Schmuckstück anpassen. Ist es aus Gold, Silber oder Platin? Ist der Stil verspielt, aufwändig oder schlicht? Ist das Material matt oder glänzend?

Stellen sie sich diese Fragen im Vorhinein und wählen sie den Ring entsprechend dieser Basics aus. Sie können auch einige Schmuckstücke mit ins Juweliergeschäft nehmen und sich entsprechend beraten lassen.

Wichtig ist auch, dass der Ring die passende Größe hat. Es ist zwar in vielen Fällen möglich, die Größe nachträglich anzupassen, aber allein für den Effekt, den ein perfekt sitzender Ring beim Antrag hat, wäre es toll, wenn er direkt die richtige Größe hätte. Außerdem kann eine eventuelle Anpassung des Ringumfangs bei Ringen, bei denen der Diamant eingefasst ist, erschwert sein.
Die wenigsten Männer kennen die Ringgröße ihrer Partnerin, es ist also nicht ungewöhnlich, dass sie die Größe zunächst einmal herausfinden müssen. Am einfachsten wäre es, wenn bereits ein Ring existieren würde, der ihr perfekt passt, und den sie nicht regelmäßig trägt. Sie können diesen Ring dann entweder mitnehmen, wenn sie zum Juwelier gehen, oder ihn an der Innenseite entlang, auf einem Stück Papier nachfahren. Die Juweliere können in der Regel die Größe des Ringes so bestimmen. Sollte der seltene Fall auftreten, dass ihre zukünftige Verlobte keinen Ring besitzt, sollten sie entweder die beste Freundin, Mutter oder eine andere Vertraute ihrer Partnerin hinzuziehen oder sie müssen zu einer etwas trickreicheren Variante greifen. Warten sie bis sie tief schläft und legen sie ihr dann ein dünnes Maßband oder einen Papierstreifen um den Ringfinger. Notieren sie sich den Umfang und teilen sie diesen den Juwelieren mit.
So sehr sie ihre Partnerin auch lieben, und so gern sie ihr den perfektesten aller Ringe schenken wollen, sie müssen sich dennoch Gedanken über ihr Preislimit machen. Die Regel, dass ein Verlobungsring den Wert von zwei bis drei Monatsgehältern haben soll, ist längst nicht mehr aktuell. Wenn sie das Geld gespart haben und ausgeben wollen, ist das toll und sie sollten nicht zögern. Allerdings haben die meisten jungen Paare nicht die Möglichkeit. Es gibt Ringe in vielen verschiedenen Preiskategorien, legen sie vorher ungefähr fest, in welchem Preisfenster ihr Ring liegen soll.

Der Gang zum Juwelier

Es ist selten notwendig einen Termin beim Juwelier auszumachen, sollten sie aber ganz sicher gehen wollen, können sie vorher anrufen und erfragen, ob Termine vergeben werden. Planen sie aber in jedem Fall ausreichend Zeit ein und ziehen sie in Betracht, dass der perfekte Verlobungsring sich nicht direkt im ersten Juweliergeschäft finden lässt. Auch wenn sie vielleicht schon eine etwaige oder genaue Vorstellung ihres Antragringes haben, ist es dennoch wichtig, dass sie offen für eine professionelle Beratung bleiben. Sie kennen ihre zukünftige Frau am besten und haben sich viele Gedanken über die Auswahlkriterien gemacht und sich auf den Kauf des Antragringes vorbereitet. Dennoch sind es die Juweliere, die mit dem Thema „Verlobung“ jahrelange Erfahrung haben. Profitieren sie davon und lassen sie sich ausführlich beraten.

Die Kompetenz der Juweliere ist auch dahingehend nützlich für sie, da sie sie nicht nur in Stil-, Design-, und Preisfragen optimal beraten können, sie werden sie auch über die verschiedenen Möglichkeiten zu Kombination und Tragetechnik der Ringe informieren. So ist es beispielsweise möglich den Antragsring in der Ausführung „Freundschaftsring“ zu erhalten. Das bedeutet, dass, wie beim Tragen der späteren Trauringe, beide Partner einen Ring tragen. Oder sie entscheiden sich für das Vorstrecking. Hierbei wählen sie den Ring so aus, dass er später zusammen mit den Eheringen, an einem Finger getragen werden kann. Das bedeutet wiederum, dass sie die Trauringe bereits beim Kauf des Verlobungsringes, auswählen. Die Liste der verschiedenen Varianten ist lang und sie sollten auf die Beratung des Profis bauen und vertrauen.

Der Antrag

Es ist soweit, sie haben den Antragsring ausgewählt und gekauft. Jetzt soll er endlich den Finger ihrer geliebten Partnerin zieren. Wie und wo genau sie den Antrag machen, können sie natürlich unabhängig von dem Ring planen. Wichtig ist nur, dass das wertvolle Schmuckstück richtig präsentiert wird und in idealem Licht erscheint. Sie wollen damit ja schließlich einen „Wow-Effekt“ auslösen!
Die Klassiker, den Ring in der Schachtel zu lassen, diese dann nach dem Kniefall vor der Frau zu öffnen oder den Ring im Dessert zu verstecken, kommen natürlich immer gut an, sind aber längst nicht mehr die einzigen Methoden den Ring an die Frau zu bringen. Als sie den Ring ausgesucht haben, haben sie sich gefragt, was ihr gefallen könnte. So sollten sie auch den Antrag ausrichten. Dabei können sie sich am Stil des Ringes orientieren. Je nachdem, ob der Ring ein Thema hat, wie etwa ein keltisches Design oder eine verspielte Gravur, können sie auch das Umfeld des Antrages gestalten.
Geben sie ein wenig Acht darauf, dass der Ring im richtigen Kontext präsentiert wird und das Gelingen des Antrages ist garantiert!

Das Anstecken

Streng traditionell gesehen werden Verlobungsringe am linken Ringfinger getragen. Diese Tradition wird auf die Antike zurückgeführt, da davon ausgegangen wurde, dass die linke Hand in direkter Verbindung mit dem Herzen stünde. Also, das Blut, dass durch den Finger, an dem der Ring steckt, fließt, wird laut der alten Ägypter direkt zum Herzen geleitet.
Mittlerweile ist diese Theorie jedoch überholt und veraltet, was aber nicht heißt, dass die Tradition nicht bestehen bleibt. Natürlich gibt es keine festgeschriebene Regel die besagt, an welchem Finger Verlobungsringe getragen werden müssen. Das kann jeder nach seinem Gusto frei entscheiden. Am linken oder rechten Ringfinger, zusammen mit dem Trauring an einem Finger oder mit einer Kette um den Hals, die Möglichkeiten sind individuell und unterliegen keinem Zwang.
Allerdings wäre es um den Effekt beim Antrag selbst sehr schade, wenn der Ring nicht an den Finger angesteckt wird. Hier ist ihre Initiative gefragt. Wenn ihre Traumfrau „Ja“ gesagt hat, greifen sie nach ihrer Hand und stecken ihr den Ring selbstbewusst und freudig an den Ringfinger an. Welche Hand sie dabei wählen spielt in einer Situation in der sie beide von Glücksgefühlen übermannt werden, sicherlich keine Rolle. Das Wichtigste ist nur, dass sie endlich den Ring, der ihre Liebe symbolisiert trägt und sich dabei als besondere, wertgeschätzte und geliebte Person fühlt!

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