Verlobungsring mit Diamant – das romantische Ritual

Advertisements

Draußen schneit es, drinnen geht vom romantisch knisternden Kamin ein warmes Licht aus. Plötzlich greift der Partner nach Ihrer Hand, kniet vor Ihnen nieder und … holt eine kleine, mit weichem Samt überzogene Schachtel hervor. So oder so ähnlich spielen sich Heiratsanträge ab, denen die erwartungsvolle Zeit der Verlobung folgt. Dieses romantische Ritual, das die Zeit zwischen Antrag und Hochzeit einläutet, hat zwar nicht mehr die rechtliche Bindungswirkung, gehört aber für nahezu alle Paare traditionell zum Versprechen, einander zu ehelichen oder eine Lebensgemeinschaft einzugehen. Um das Heiratsversprechen bildlich zu besiegeln, schenkt der Mann seiner Zukünftigen einen ganz besonderen Ring zur Verlobung. Wenn die Frau diesen annimmt und ein aufgeregtes, freudiges und überwältigtes „Ja“ haucht, gelten die beiden Verliebten als verlobt.

Die Tradition der Verlobung

Das Verschenken eines Verlobungsringes geht auf den Beginn des 15. Jahrhunderts zurück. Damals beschenkte der österreichische Thronfolger Maximilian seine Geliebte Maria von Burgund mit einem außergewöhnlichen Schmuckstück. Auf diesem war der Buchstabe M aus kleinen Diamanten dargestellt, wobei zur damaligen Zeit dem transparenten Edelstein die Fähigkeit zugeschrieben wurde, zärtliche Gefühle beim schwachen Geschlecht auslösen zu können. Mit diesem Geschenk wurde der Grundstein dafür gelegt, Verlobungsringe aus Gold zu fertigen und mit Diamanten zu versehen.

Der zur Verlobung überreichte Ring wird in Europa am Ringfinger der linken Hand getragen. Der Legende nach verläuft durch diesen Finger die Liebesader, die von der Hand direkt zum Herzen führt, wo auch die Liebe ihren Platz hat. Der Trauring hingegen wird bei der Hochzeitszeremonie am Ringfinger der rechten Hand angesteckt, wodurch beide Ringe auf ein dauerhaftes Tragen ausgerichtet sind. In den USA, der Schweiz und vielen südlichen Ländern hingegen verhält es sich genau umgekehrt – der Verlobungsring hat hier seinen rechtmäßigen Platz an der rechten Hand.

Der Ring wird meistens von dem Bräutigam oder der Person, die den Antrag macht, selbstständig ausgesucht. Dadurch bleibt der Überraschungsmoment erhalten, der dem Kniefall vorausgeht. Viele moderne Paare besprechen die Hochzeit jedoch schon gemeinsam im Voraus und machen sich nach erfolgter Einigung über das Verlöbnis gemeinsam auf den Weg zum Juwelier, wo sie miteinander den perfekten Ring auswählen.

Die beliebtesten Verlobungsringe

Das Angebot an Verlobungsringen ist in der heutigen Zeit schier überwältigend. Egal ob Gold oder Silber, mit einem Edelstein oder pur, mit einer persönlichen Gravur versehen oder selbst designt – der Fantasie der zukünftigen Brautleute sind keine Grenzen gesetzt. Den Klassiker unter dem Verlobungsringen stellt eindeutig der Solitär-Ring dar, der aus Weißgold gefertigt ist und mit einem Diamanten in einer geschmackvollen Krappenfassung besetzt ist. Dabei ist der Diamant in einem Brillantschliff gehalten, der das Feuer und die vielen Facetten am schönsten zur Geltung bringt. Ausgefallenere Naturen freuen sich über strenge Baguette-Schliffe oder fantasievolle Herz- oder Sternschliffe. Durch die zahlreichen modischen Einflüsse und prominente Beispiele wird dieser Klassiker auch in vielen abgewandelten Varianten angeboten: Der Ring kann beispielsweise mit einem farbigen Edelstein, wie einem blitzblauen Saphir oder einem tiefgrünen Smaragd im typischen Brilliantschliff besetzt und von einem zarten Diamantenpavé umgeben sein. Auch durchgehend mit kleinen Diamanten besetzte Verlobungsringe erfreuen sich großer Beliebtheit.

Advertisements
Trauringe und Eheringe

Individuelle und einzigartige Verlobungsringe

Auch wenn sich jedes Mädchen Diamanten als beste Freunde wünscht, bedeutet es noch lange nicht, dass der Verlobungsring unbedingt aus einem Einkaräter in einer Krappenfassung bestehen muss. Viele Frauen finden diese Form vor allem in der kalten Jahreszeit oft unbequem, denn die Fassung sperrt sich beim Überzeihen der Handschuhe oder bleibt gerne an den Maschen des Grobstrickpullovers hängen. Was wäre hier naheliegender, als selbst seine Fantasie spielen zu lassen und seinen Ring eigenständig zu entwerfen. In Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Juwelier, der die technischen Aspekte im Auge behält, können einmalige Schmuckstücke entstehen, in denen ein Teil des Partners verborgen ist. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ring nach einer Kinderzeichnung vom gemeinsamen Nachwuchs? Oder zwei verschlungenen Strängen aus zwei unterschiedlichen Edelmetallen, die Eure Verschiedenheit symbolisieren? Ganz wagemutige lassen Teile des Ringes mit dünnen Plättchen aus Halbedelsteinen, wie Opalen oder Onyx belegen und kreieren damit einen wahren Blickfang, der garantiert für Gesprächsstoff sorgen wird.

Die Gravur, die von den meisten Juwelieren als kostenloser Service angeboten wird, trägt eine ebenso wichtige Botschaft wie der Ring selbst. Sie können sich für das Datum des Heiratsantrages entscheiden oder einen besonderen Spruch, der Sie durch die vielen gemeinsamen Jahre begleitet hat. Auch das Kennenlerndatum oder der Name des Partners sind beliebte Alternativen, die an der Außen- oder Innenseite des Ringes angebracht werden können.

 

Partnerringe als Zeichen der Verbundenheit

Der Partnerring hat im Vergleich zu Verlobungsringen keine so lange Tradition. Diese Ringe werden von beiden Partnern getragen und drücken symbolisch den Wunsch nach unendlicher Verbundenheit zwischen Lebensgefährten aus. Sie stehen für die Liebe und die Ewigkeit, die man sich für die eigene Partnerschaft wünscht. Das nach außen sichtbare Bekennen zueinander steht im Mittelpunkt des Zwecks der Partnerringe, die auch ohne eine förmliche Verlobung getragen und verschenkt werden können.

Die meisten Ringe für beide sind in einem ähnlichen Design gehalten, um die Verbundenheit auch nach außen zu tragen. Das Material ist oft Silber oder Edelstahl, wodurch sich auch Männer mit einem Ring wohlfühlen und diesen dauerhaft am Ringfinger tragen. Rockige Elemente, wie Ledereinsätze oder witzige Details und Sprüche machen Partnerringe zu einem beliebten Accessoire, das vor allem jungen Leuten die Sicherheit einer Partnerschaft vermittelt, ohne dabei die Ernsthaftigkeit einer Ehe in Aussicht zu stellen. Aber auch in Lebensgemeinschaften spielen die gemeinsamen Schmuckstücke oft eine bedeutende Rolle – hier sind diese weniger ein modisches Ausdrucksmittel, sondern das offene Bekenntnis zu der Beziehung. Die Ringe sind schlicht und zeitlos gehalten und erinnern an Trauringe.

 

Der Trauring – Das Symbol für die Ewigkeit

Wenn nach erfolgter Verlobung nun der langersehnte Hochzeitstag immer näher rückt, stellt sich die Frage nach den Trauringen. Die Auswahl des Eheringes gehört zu den bedeutsamsten Momenten der Partnerschaft, da diese doch bis an das Ende des Lebens getragen werden sollen. Der gemeinsame Gang zum Juwelier Ihres Vertrauens will gut vorbereitet sein – das Material, die Ausführung und natürlich auch die Passform müssen Ihrem Geschmack entsprechen und zugleich hochwertige Handwerksarbeit repräsentieren. Auch die gewünschte Preisspanne sollte das Paar im Voraus festlegen, um sich innerhalb des gesetzten Rahmens bewegen zu können. Vor allem bei sehr jungen Brautleuten ist das Budget oft begrenzt, weshalb hier auch auf günstigere, schlichtere Modelle vom Ehering zurückgegriffen werden kann.

Wenn der Verlobungsring auch durchaus ausgefallener sein darf, halten sich viele Paare bei der Auswahl der Trauringe an die Tradition. Schlicht, einfach und zu allem passend – lautet die Devise bei der Auswahl der Eheringe. Oft werden unterschiedliche Stärken des Materials oder unterschiedliche Modelle für Mann und Frau ausgewählt, um die individuelle Persönlichkeit auch innerhalb der Ehe zu bewahren. Glatte Eheringe aus Gold oder Platin versprechen Ihnen durch das robuste und widerstandsfähige Material lange Freude an dem Schmuckstück. Ein kleiner Schmuckstein im Ehering der Frau oder die Gravur des Hochzeitsdatums oder des Namens des Partners machen die Paarringe individuell und erinnern ein Leben lang an den einzigartigen Tag, mit dem das gemeinsame Eheleben begonnen hat.

Advertisements

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.