Günstige Trauringe: Worauf man beim Kauf achten sollte

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Für den Kauf der Ringe sollte sich ein Brautpaar Zeit lassen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Worauf es beim Trauringe-Kauf achten sollte, wo es günstige, preiswerte Modelle gibt und welche Bedeutung die Ringe haben, zeigt der nachfolgende Artikel.

Viele Juweliere, Goldschmiede und Onlineshops haben oftmals Rabattaktionen, die es den Brautpaaren ermöglicht, günstig Ringe zu kaufen. Diesen Rabatt findet man meist auf Flyern, auf Hochzeitsmessen, im Internet oder in der Zeitung.
Eine weitere Möglichkeit, die Ringe günstig zu erwerben, ist ein Treuerabatt. So bieten viele Profis einen Rabatt an, wenn der Freundschafts- und/oder Verlobungsring im selben Geschäft gekauft wurde. Der Vorteil dabei ist, dass die Ringe aus einer Linie stammen. Das Brautpaar kann sich so schneller für die perfekten Eheringe entscheiden und sich auf die gemeinsame Hochzeitsfeier freuen.

Die Symbolik hinter den Trauringen

Den Ursprung des Anstecken der Ringe findet man in Indien: Vor über 1000 Jahren soll ein Mann einen roten Faden um den Finger seiner Braut als Zeichen der Verbundenheit gewickelt haben. Dieser Brauch ist dort noch heute üblich. Im Christentum lässt sich der Ringetausch sogar bis zu den alten Römern zurückverfolgen: Allerdings galt dies vor allem für den Verlobungsring der Frau. Nach und nach hat sich daraus eine liebevolle Geste entwickelt, die noch heute zu Tränen rührt.
Bis ins Mittelalter hinein waren die Ringe aus Eisen geschmiedet. Das Material galt als robust und stand für Treue und Bindung.
Heute ist der Ring sowohl in der Symbolik als auch im christlichen Glauben ein Zeichen der Unendlichkeit. Legt man beide Ringe aneinander, entsteht das mathematische Unendlichkeitszeichen. Die Ringe symbolisieren also die gemeinsame Zukunft, aber auch die Vergangenheit und die Gegenwart des Paares.
Die Ringe trägt man in vielen Ländern an der rechten Hand. Eine einheitliche Regelung dafür gibt es allerdings nicht. Ursprünglich wurden die Ringe sogar links getragen. Die alten Germanen sahen in der rechten Hand die “Liebesader”. Den Anfang des Brauchs, die Ringe an der rechten Hand zu tragen, sehen viele Experten jedoch in der Reformation: Die Protestanten trugen ihre Ringe aus Protest und als Zeichen ihres Glaubens an der rechten Hand. Noch heute hat sich dieser Brauch durchgesetzt. Dennoch können Paare selbst entscheiden, an welcher Seite sie ihren Ring tragen möchte. Das kommt vor allem Linkshändern zugute.
Wer mag, kann sich das Hochzeitsdatum, die Initialen oder den Namen des anderen in den Ring eingravieren lassen. Besonders kreativ sind Gravierungen mit außergewöhnlichen Mustern wie etwa je eine Hälfte eines Herzes auf je einen Ring. Legt man die beiden Ringe übereinander, entsteht ein schönes Herz-Muster. Das zeigt die innige Verbundenheit der beiden. Eine andere Mögichkeit wäre eine Gravur der Koordinaten des Wohnorts des Brautpaares, vom Ort des ersten Dates oder der Trauung.

Ansprüche an die Ringe

Die Ringe trägt ein Brautpaar in der Regel tagtäglich. Daher ist es wichtig, dass die Ringe eine gute Qualität aufweisen. Sie müssen jeder Alltagssituation standhalten und auch noch in vielen Jahren schön aussehen. Vor dem Besuch beim Juwelier, Goldschmied oder im Onlineshop ist es ratsam, wenn das Brautpaar eine Liste mit den Wünschen und Ansprüchen an die Eheringe erstellt. Darauf könnten wichtige Dinge stehe wie etwa:

  • Material und Farbe
  • Form
  • Größe und Gewicht
  • Muster
  • Diamanten für den Ring der Frau
  • usw.

Diese Stichpunkte kann das Brautpaar nutzen, um sich über die perfekten Trauringe einig zu werden. Mit dieser Liste kann es zum Juwelier oder Goldschmied gehen. Anhand dieser Liste wissen die Profis genau, wonach das Brautpaar Ausschau hält und können die Suche eingrenzen. Eine andere Möglichkeit ist, in einem Juwelier-Onlineshop zu stöbern und die bestimmten Suchkriterien in der Suchmaske einzugeben.
Ein weiterer Tipp ist, den Verlobungsring mitzunehmen und vor Ort zu zeigen. Denn viele Frauen tragen ihn auch nach der Hochzeit noch und nutzen ihn als Vorsteckring. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Verlobungsring mit dem Trauring harmoniert.
Das Gleiche gilt für einen Freundschaftsring, den viele Paare vor der Verlobung tragen. Genau wie die Eheringe symbolisieren sie nach außen: Wir gehören zusammen. Anhand dieser Ringe können die Profis den Geschmack des Brautpaares ausmachen. Außerdem kann die Ringgröße leichter ermittelt werden.
Neben der Form und der Verzierungen ist das Material ganz entscheidend. Besonders beliebt sind Ringe aus Platin, Titan oder Palladium. Sie gelten als sehr robust und alltagstauglich. Aber auch Gold- und Silberringe kommen nie aus der Mode. Entscheidend ist, dass die Ringe typgerecht ausgesucht werden sollten: Trägt die zukünftige Ehefrau beispielsweise gerne Silberschmuck, wäre ein Ring aus Weißgold empfehlenswert.
Darüber hinaus muss das Brautpaar entscheiden, ob die Ringe matt oder glänzend sein sollen. Zudem gilt es als besonders schick, in den Ring der Frau einen oder gleich mehrere Steine wie Diamanten usw. einsetzen zu lassen. Manche Paare lassen auch etwas Platz für weitere Steine, die später mit der Geburt der ersten Kinder hinzugefügt werden.
All diese kleinen Details tragen dazu bei, den perfekten Ring zu finden.

Der perfekte Kauf-Zeitpunkt

Für das Aussuchen der Ringe sollte sich ein Brautpaar genügend Zeit nehmen. Denn es ist eine Entscheidung, die ein Leben lang gilt. Bei der Planung der Hochzeit ist es wichtig, einen bestimmten Zeitraum für den Kauf der Ringe festzulegen. Dieser sollte nicht zu knapp vor der eigentlichen Trauung sein. Die Ringe müssen bestellt, angepasst und poliert oder sogar graviert werden. Das nimmt zusätzliche Zeit in Anspruch. In der Regel suchen sich Brautpaare etwa 3 bis 6 Monate vor der Trauung ihre Ringe aus.
Ist sich das Brautpaar nicht sicher, kann es die Brauteltern und/oder die Trauzeugen um Rat fragen.
Ein Tipp vieler Juweliere ist, die Ringe probe zu tragen. Bei der Kaufentscheidung kann das Brautpaar die Ringe mehrere Minuten anhalten, sich die Hände schütteln oder sogar klatschen. Und auch vor der Hochzeitsfeier sollte das Brautpaar die Ringe für einige Mionuten tragen. So können noch vor der Trauung rechtzeitig mögliche Änderungen vorgenommen werden.

Das Aussuchen der Ringe

Die Hochzeit gilt als eines der schönsten Ereignisse im Leben eines Paares. Vor Freunden und Verwandten bekräftigen Braut und Bräutigam ihre Liebe zueinander. Die ewige Verbundenheit symbolisieren die Trauringe, die das Brautpaar während der Zeremonie im Standesamt oder in der Kirche austauscht. Dabei geben sie das Versprechen, stets füreinander da zu sein, in guten wie in schlechten Tagen.

Der Auswahlprozess kann sich über mehrere Wochen ziehen. Während sich manche Brautpaare direkt einig sind, fällt es anderen hingegen schwerer. Besonders für Menschen, die seltener Schmuck tragen, kann die große Auswahl an Ringen überwältigend sein. Darum ist eine professionelle Beratung das A und O. Viele Paare kennen sich nicht gut genug mit den verschiedenen Materialien aus und legen den Schwerpunkt auf das Aussehen. Die Ringe müssen aber nicht nur gut ausschauen, sondern auch einen gewissen Tragekomfort bieten.
Die Ringe sollten von innen weich wie ein Samthandschuh sein. Im Idealfall vergisst der Träger, dass er einen Ring anhat. Das macht es vor allem Männern leicht, den Ring zu tragen, da sie seltener Schmuck anlegen.

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