Kaufratgaber für Schmuck mit Diamanten

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Ein Diamant zur Hochzeit – exklusiv wie die Liebe

Mit Edelsteinen besetzte Trauringe besitzen jene edle Exklusivität, die heute von vielen Brautleuten für ihre Hochzeit bevorzugt wird. Gleichzeitig sind Edelsteine inzwischen fast schon geschlechtsneutral. Auch auf dem Ring des Bräutigams darf heute ein kleiner Stein erstrahlen. Für die Hand der Braut kann mehr als nur ein Diamant verwendet und mit anderen Edelsteinen kombiniert werden. Die Möglichkeiten im Design sind fast unbegrenzt. Nur der eigene Geschmack und der Geldbeutel sind ausschlaggebend. Wenn erst einmal feststeht, dass man diese oder jene Summe für einen Trauring ausgeben möchte, gibt es für jeden Geschmack die passenden Ringe. Auch dann, wenn ein Diamant, ein Brillant oder ein anderer Edelstein die Ringe zieren soll.

Schönheit in Zahlen und Fakten

Diamantenschmuck gilt als zeitlos. Aber was ist mit Brillanten? Und wo liegt hier eigentlich der Unterschied? Im Grunde gibt es keinen. Ein Brillant ist ebenfalls ein Diamant, hat aber einen besonderen Schliff mit mindestens vier Facetten. So werden die glatten Oberflächen eines geschliffenen Edelsteins genannt. Dieser äußerst präzise Schliff ist wissenschaftlich erforscht und führt dazu, dass die Brillanz des Steins auf das höchstmögliche Niveau gebracht wird. Dank der Facetten entwickelt der Stein nämlich sein berühmtes “Feuer”.

Grundlegend werden alle Diamanten nach den Kriterien der “4C” (“Four C’s”) beurteilt, die aus der englischen Sprache abgeleitet sind: Carat (Karat), Color (Farbe), Clarity (Reinheit) und Cut (Schliff). Die Größe des Steins wird in Karat gemessen. Um eine kleine Vorstellung zu haben: Ein Stein mit 0.25 Karat hat einen Durchmesser von 4,1 Millimetern. Ein Stein mit 4 Karat hat einen Durchmesser von 10.3 Millimetern und ist deshalb einen Hauch größer als ein Zentimeter. Da der Stein nicht nur in die Breite wächst, sondern – je nach Schliff – insgesamt an Volumen zunimmt, kann der Diameter allerdings nie unmittelbar mit den Karat verglichen werden. Er ist nur einer von mehreren Anhaltspunkten.

Preisgestaltung

Beim Preis spielen natürlich auch die drei anderen “Cs” eine Rolle. Bei der Farbe (Color) gibt es eine genaue Buchstabenliste, nach der man sich orientieren kann. Die Buchstaben D, E und F stehen für farblose Diamanten, wobei der Grad der Farblosigkeit genau graduiert ist. G, I und J stehen für “fast farblos”. Ab dem Buchstaben K sind Diamanten in irgendeiner Form getönt. Für die Reinheit des Steins (Clarity) und für den Schliff (Cut) gibt es ebenfalls genaue Richtlinien, mit denen der Wert eines Steins festgelegt wird. Zu guter Letzt sprechen Fachleute auch noch von der Politur eines Diamanten und von der Art, wie der Ring mit den Steinen besetzt wird. Am berühmtesten ist der Solitär mit sechs kleinen Diamanten, der von Charles Tiffany 1886 vorgestellt und an dessen Form bis heute nichts verändert wurde.

 

Internetshopping verspricht Zeit und Muse

istock-499580286_redBis vor wenigen Jahren gehörte der gemeinsame Einkauf der Trauringe zu einem der wichtigsten Termine eines Brautpaares. Man ging gemeinsam zu einem Juwelier und suchte sich zusammen die passenden Ringe aus. Diese Zeiten sind vorbei. Auch Juweliere verkaufen heute vermehrt über Onlineshops. Beim Kauf der Trauringe hat das so viele Vorteile, dass sich Brautleute heutzutage immer häufiger für einen Kauf über das Internet entscheiden. Wer bei Online-Juwelieren stöbert, kann die Optik der Ringe und die Preise direkt miteinander vergleichen. Man kann sich über die Farbgebung und über das Material ausführliche Gedanken machen und braucht keine Angst zu haben, die Zeit eines Juweliers unnötig in Anspruch zu nehmen.

Gerade der Kauf eines kostbaren Schmuckstückes muss genau durchdacht und überlegt sein. Dazu setzen sich heute viele Paare am liebsten gemeinsam mit ihrem Tablet ins Sofa. Das Internet ermöglicht außerdem die unterschiedlichsten Suchoptionen. Die einen suchen ausschließlich Ringe in Roségold oder Platin, die anderen richten sich hauptsächlich nach dem Preis und wollen wissen, was bis zu einer bestimmten Preishöhe alles im Angebot ist.

Die meisten Online-Juweliere haben ein wesentlich größeres Angebot aus “reale” Juweliere. Sie können auch Ringe zeigen, die nicht immer vorrätig sind und vor allem Steine in allen möglichen Größen und Schliffen anbieten. Zusätzlich gibt es von fast allen Ringen zahlreiche Varianten. Ein Online-Juwelier kann die unterschiedlichen Möglichkeiten aufzeigen und darstellen, wie ein bestimmter Ring mit einem, zwei oder mehreren Steinen aussehen würde. Zusätzlich kann die Größe des Steins in einem Onlineshop meist sehr gezielt gewählt werden. Wenn ein Ring gefällt, sucht man den passenden Stein dazu – oder umgekehrt. Dazu kommt, dass man beim Kauf von Edelsteinen mit einer langen Reihe von Fachausdrücken konfrontiert wird. Onlineshops bieten meist eine ausführliche Erklärung.

 

Trauringe im Onlineshop – Tipps für den sicheren Einkauf

Das Versenden von Schmuck gilt heute als unproblematisch, da sich die Paketdienste auf kostbare Fracht eingestellt haben. Selbst Ringe mit sehr wertvollen Steinen können heute so abgesichert versendet werden, dass weder für den Käufer noch für den Verkäufer ein Risiko besteht. Trotzdem sollten alle Brautleute vor dem Kauf ein paar Punkte beachten. Diamanten werden immer mit einem Zertifikat verkauft, auf dem die Daten der berühmten “4Cs” und andere wichtige Eigenschaften festgehalten sind. Das Zertifikat muss von einem anerkannten Institut oder vom Juwelier ausgestellt sein. Wer Diamanten später weiterverkaufen will, tut sich leichter, wenn er ein internationales Zertifikat eines Instituts vorliegen hat. Allerdings sollte man beim Kauf dieser Schmuckstücke nie vergessen: Hier geht es um Trauringe, die einen das ganze Leben lang begleiten sollen und nicht um eine Wertanlage. Wenn es sich um einen anerkannten Juwelier handelt, kann man seinem Zertifikat voll vertrauen.

Noch ein wichtiger Tipp: Bei der Farbangabe sollten Laien auf eine sichere Färbung des Diamanten bauen und keine Experimente wagen. Alle Buchstaben bis zum J sind gängige Färbungen, während es ab dem Buchstaben K nur noch für Kenner wirklich ersichtlich ist, ob der Stein seinen Preis auch verdient. Die Größe der Steine hängt natürlich vom Geldbeutel ab, während der Schliff hauptsächlich dem persönlichen Geschmack entsprechen muss. Experten raten Laien im Allgemeinen zum bekannten Brillantschliff. Vor allem dann, wenn mehrere und kleinere Steine einen typischen Trauring schmücken, macht sich dieser Schliff am besten. Nur bei größeren Steinen lohnen sich Experimente. Dann wird für Trauringe typischerweise der wunderschöne Princess-Schliff empfohlen. Wer sich mit seiner Wahl nicht 100prozentig sicher ist, sollte übrigens mit der Gravur etwas warten. Ein Ring mit Gravur kann in den meisten Fällen nicht mehr umgetauscht werden.

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