Trauring-Unikate: Symbole für die Ewigkeit

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Trauringe haben eine Jahrtausende alte Tradition und symbolisieren die Ewigkeit. Der Ring hat keinen Anfang und kein Ende, er ist zeit- und endlos. Sein Design will gut überlegt sein, denn der Ehering wird ab dem Tag der Hochzeit zum ständigen Begleiter. Eine Individualisierung hilft dabei, den Ring nicht nur als Symbol zu sehen, sondern als ganz persönliches Schmuckstück, welches in dieser Art niemand sonst besitzt.

Ringe als klassische Symbole

Der Ehering ist das klassischste Symbol zwischen Eheleuten und schon seit Jahrtausenden bekannt. Dabei steht nicht nur die kreisrunde Form für die Ewigkeit, sondern auch das verwendete Material. Traditionell werden für Eheringe Materialien verwendet, die sehr haltbar und beständig sind. Gold, Silber, Titan und Platin sind die heute gängigen Rohstoffe für einen Ehering.
Schon in der Antike gab es Ringe, die damals aber noch meist von Frauen getragen wurden. Der linke Ringfinger wurde über eine dort verlaufende Vene als direkte Verbindung zum Herzen gesehen und war folglich der Finger der Wahl für den Ehering. Dieser wurde als Ehe- oder Verlobungsring vergeben und war teilweise die Mitgift für die Frau. Damals schon gab es Inschriften, die in das Eisen gebracht wurden. Nur in wenigen Fällen war der Ring allerdings Symbol für die ewige Liebe – in Zeiten der Zwangsheiraten war er eher eine Fessel und Zuordnungsmöglichkeit.

 

Eheringe in ihrer Entwicklung

Eine kirchliche Bedeutung zeigt sich ungefähr 850 n. Ch., als der Ehering das Symbol für Treue, Beständigkeit und Bindung wurde. Die Ehe galt vor Gott als heilig, besiegelt mit dem Tragen des Rings. Ab dem 13. Jh. war der Ehering ein fester Bestandteil der kirchlichen Trauzeremonie. 

Ab dem 15. Jh. gab es die offizielle Unterscheidungsmöglichkeit zwischen Ehe- und Verlobungsring, ab diesem Zeitpunkt wurden Ringe nicht nur durch Inschriften, sondern auch durch Schmucksteine und verschiedene Materialien zum individuellen Schmuckstück.
Heute kaufen angehende Eheleute ihre Ringe beim Juwelier, wählen zwischen Verlobungs- und Ehering und sehen den Ring ganz klassisch als Versprechen. Mittlerweile wird der Verlobungsring an der linken Hand, der Trauring an der rechten Hand getragen. Zumindest hierzulande, denn in einigen Ländern ist der Trauring immer noch an der linken Hand üblich.
Die früher verwendete Gravur „Pignus amoris habes“ (Du hast meiner Liebe Pfand) wurde inzwischen durch persönliche Gravuren abgelöst.

 

Eheringe als Unikate wählen

Das Gravieren der Trauringe ist schon seit alters her bekannt und die beste Möglichkeit, den Ring zu individualisieren. Schließlich gibt es die Modelle immer in vielfacher Ausfertigung – ohne Personalisierung würde sich immer die Möglichkeit ergeben, dass ein weiteres Ehepaar genau die gleichen Modelle trägt. Dank dem Eingravieren von Zitaten, Sprüchen, Namen oder auch dem Datum der Hochzeit entsteht aber ein individuelles Schmuckstück. Dabei ist die Gravur selbst so vielfältig wie noch nie möglich und dank der inzwischen verbreiteten Lasergravur kann selbst Titan graviert werden. Für Brautpaare gibt es kaum Grenzen, was die Individualisierung der Ringe angeht. Ein guter Juwelier kann eine umfassende Beratung vornehmen und sagen, was möglich ist und was nicht. 

Trauringe sollen so einzigartig sein wie das Brautpaar selbst und das wird am besten über die individuelle Gravur erreicht. Dabei geht der Trend weg von der Inschrift auf der Innenseite hin zu Gravuren, die äußerlich sichtbar sind.

Neue Symbole und Gravuren

Jeder Juwelier kann eine umfassende Beratung zum Thema Gravuren von Eheringen anbieten und wird seine ganz persönliche Schmuckkollektion zeigen. Immer wieder wird empfohlen, möglichst mehrere Ringe zu probieren, denn der Tragekomfort unterscheidet sich immens. Dieser ist aber sehr wichtig, wenn man bedenkt, dass die Ringe tagein, tagaus am Finger bleiben sollen. Es ist daher wichtig, diese zwar zu individualisieren, sie aber dennoch alltagstauglich zu lassen. Gerade eckige Modelle sind zwar noch vergleichsweise neu, erweisen sich im Alltag aber oft als sehr unpraktisch. 

Eheringe im Internet entwerfen

Inzwischen ist es sogar möglich, online Eheringe zu entwerfen. Diese werden dann genau nach den übermittelten Vorgaben gefertigt und graviert. Hier lassen sich Fingerabdrücke gravieren, es können Gedichte und sogar Zeichnungen eingelesen und graviert werden. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt und die vielfältigen Muster lassen Eheringe zu etwas ganz Persönlichem werden. Dabei spielt auch die Wahl der Farbe eine Rolle.
So hat sich in den letzten Jahren Rotgold zum überaus gefragten Material entwickelt – diese Farbe schmeichelt dem Hautton, wirkt frisch und jugendlicher als Gelbgold. Natürlich ist die Mischung mit anderen Materialien sowie anderen Goldtönen möglich – auch hier lassen sich online vielfältige Varianten entdecken.

Ähnlichkeit trotz Individualisierung

Eheringe sollen individuell sein – dennoch müssen sie sich gleichen. Das gilt aber nicht für die Ringe unterschiedlicher Paare, sondern für die von Mann und Frau. Früher war es üblich, dass beide Ringe eines Paares völlig identisch waren, sie sollten schließlich die Zusammengehörigkeit symbolisieren. Heute unterscheiden sich die Ringe in Breite und Gestaltung. Teilweise hat der Ring der Frau einen Stein, der des Mannes aber nicht. Sie können auch unterschiedlich mit Mustern und Linien verziert sein. Dennoch ist es ratsam, auch hier eine gewisse Ähnlichkeit zu lassen. Der eingravierte Spruch sollte der gleiche sein, die Form und die Farbe sollten sich nicht unterscheiden. So kann die Individualisierung minimal ausfallen – die Frau trägt einen schmaleren Ring als der Mann, ihr Ring ist mit einem Edelstein verziert – und dennoch wirken die Ringe auf den ersten Blick gleich. Immerhin ist ein Ehepaar eine Einheit, die aber aus zwei Individuen besteht. Dies kann über die Eheringe ausgedrückt werden.

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